Vier typische Eingriffe und ihre Kostenspannen
- Kreuzbandriss-OP: ca. 1.500 bis 3.500 Euro. Einer der häufigsten orthopädischen Eingriffe, besonders bei mittleren und großen Hunden. Die Spanne hängt stark vom Operationsverfahren ab.
- Magendrehung: ca. 1.500 bis 3.000 Euro. Ein akuter Notfall, der sofort operiert werden muss, häufig nachts oder am Wochenende und damit im teureren Notdienst.
- Zahnbehandlung: ca. 300 bis 1.000 Euro. Von der Zahnsteinentfernung unter Narkose bis zur Extraktion mehrerer Zähne.
- Tumorentfernung: ca. 500 bis 2.500 Euro. Je nach Lage und Größe des Tumors, inklusive Untersuchung des entnommenen Gewebes.
Warum schwanken die Kosten so stark?
Drei Faktoren bestimmen die Rechnung:
- Der GOT-Satz: Tierärzte rechnen nach der Gebührenordnung für Tierärzte ab und dürfen je nach Aufwand den 1-fachen bis 4-fachen Satz ansetzen. Im Notdienst gilt mindestens der 2-fache Satz plus Notdienstgebühr. Ausführlich erklärt im Ratgeber Tierarztkosten und die GOT.
- Der Umfang: Zur OP kommen Voruntersuchung, Bildgebung, Narkose, Medikamente, stationäre Aufnahme und Nachsorge. Diese Posten summieren sich zusätzlich zum eigentlichen Eingriff.
- Der Einzelfall: Größe und Gewicht des Hundes, Komplikationen und das gewählte Operationsverfahren beeinflussen den Aufwand erheblich.
So sichern Sie sich ab
Genau für diese planbaren und unplanbaren Eingriffe gibt es die Hunde-OP-Versicherung. Wer zusätzlich Behandlungen und Vorsorge absichern möchte, wählt die Hundekrankenversicherung (Vollschutz). Ein früher Abschluss lohnt sich, weil Vorerkrankungen die Aufnahme erschweren können, mehr dazu im Ratgeber Welpen versichern.